Tag 2 des BBQ Wochenendes – Ribs Testlabor aus dem eXus four

Ich habe in letzter Zeit viel über Ribs gelesen, die in der 5-0-0 Methode zubereitet wurden. Also musste das auch einmal getestet werden.
Ich habe mir 4 Stränge Ribs von meinem Metzger des Vertrauens organisiert und vier verschiedene Rubs getestet.
Zum Einsatz kamen (von Ankerkraut: „Sweet Apple Ribs“, „Cherry Chipottle“, „Smoking Zeus“) und (von Don Marcos: „Pork Powder“).

Ich habe die Stränge gesäubert und die Silberhaut abgezogen, mit Ahornsirup eingerieben (außer den „Smoking Zeus“) und für gut 24 Stunden einvakuumiert.

Heute kam dann der eXus four zum Einsatz, den wir als Sponsoring von „Den Kamadoprofis“ für unser Team, die BBQ Brew Crew, bekommen haben. Eingeheizt mit Restaurantholzkohle ließ er sich problemlos auf 110 – 120 Grad Celsius einregeln.

Besonders für Haushalte mit Kindern ist der eXus four geeignet. Der Deckel kam nach drei Stunden auf 78,8 Grad und der untere Teil gerade einmal auf 46,6 Grad.

Zum Räuchern habe ich die Ribs wie immer in die Halterung von IKEA gesteckt und mit den Feigenholzchips vom Grillschmecker für 1 Stunde geräuchert.
Nach drei Stunden hatte ich das Gefühl, dass die Ribs langsam zu trocknen beginnen. Also Butcherpaper raus, Ribs eingewickelt und wieder rein in den Kamado.

Nach 5 Stunden war es dann dann soweit. Die Ribs habe ich ausgepackt und aufgeschnitten.

Mein Fazit:
Bei der 5-0-0 Methode handelt es sich definitiv nicht um meine favorisierte Methode. Das Raucharoma ist super, allerdings werden mir die Ribs zu trocken. Auch lassen sie sich nicht so schön vom Knochen lösen. Der „Aufwand“ mit der zweiten Phase lohnt sich definitiv.

Ohne eine Lasur waren die unterschiedlichen Rubs gut zu schmecken. Fast jeder in der Familie hatte einen anderen Favoriten. „Sweet Apple Ribs“ stand ganz oben auf der Rangliste, knapp gefolgt vom „Pork Powder“. Aber auch die „Smoking Zeus“ Ribs sind als Greek-Style-Ribs eine tolle Alternative.

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